hinter.png
 

In Zeiten von Fake-News, Hatespeech, Social-Bots und Clickbait wollen wir neue Wege suchen. In eine besser informierte digitale Gesellschaft, eine konstruktive Debattenkultur im Netz und eine starke Zukunft für den Journalismus.

Tschernobyl und Fukushima haben die Energiewende vorangebracht. Wir hoffen, dass  Trump und Brexit zu einer Netzwende führen, einem radikalen Umdenken über den Wert von verlässlichen Informationen und unabhängigen Vertriebswegen im Netz.

Wir brauchen neue, regenerative Energien in der digitalen Publizistik.

WIR BRAUCHEN EINE
#NETZWENDE

 
hintergrund gruen.png
 
Hintergund Netzwende.png

AWARD

 

Wir übernehmen Verantwortung. Deswegen verleiht VOCER in Kooperation mit dem SPIEGEL, der August-Schwingenstein-Stiftung, der Rudolf-Augstein-Stiftung und ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius erstmals den #NETZWENDE-Award, den ersten Medienpreis für nachhaltige Innovation im Journalismus.

Gesucht werden digitale Medienprojekte und Technologien, die wirklich einen Unterschied machen. Für uns steht an erster Stelle nicht das wachstumsstärkste Geschäftsmodell, sondern der „Impact“ dieser Projekte und Start-ups für Journalismus und Gesellschaft. Etwa, weil sie wirklich zu einer besser informierten Öffentlichkeit beitragen. Weil sie die Diversität von Redaktionen und deren Inhalten fördern. Oder zum Beispiel weil eine Idee dahinter steht, wie sich Journalismusim Kampf um Aufmerksamkeit behaupten kann, ohne Clickbait und andere billige Tricks.

Der #NETZWENDE–Award ist mit 10.000 Euro dotiert, eine breit aufgestellte Jury ermittelt das Siegerprojekt. Der Award wird am 11. November 2017 im Rahmen des VOCER Innovation Day in Hamburg beim SPIEGEL verliehen.

Wer kann Vorschläge einreichen?

Alle, die mehr wollen als ein „Weiter so“ und alle, die für ein Umdenken konkrete Projekte auf den Weg gebracht haben, sind eingeladen, Nominierungen für den #Netzwende-Preis einzureichen oder sich mit einem eigenen Projekt zu bewerben!

Was kann vorgeschlagen werden?

Der #Netzwende-Award prämiert keine keine Personen oder einzelne Artikel, sondern Projekte und Start-ups. Der Launch sollte nicht länger als zwei Jahre zurückliegen.

Wofür ist das Preisgeld?

Das Preisgeld ist zweckgebunden und sollte in den Aus- und Aufbau des ausgezeichneten Projekts fließen.

Wann ist Bewerbungsschluss?

Vorschläge konnten bis zum 1. September 2017 eingereicht werden.

netzwende-hintergrund.png
 

Preisträger

 

 
RIF-Logo-Riffreporter-grey.png

Preisträger des #NETZWENDE-Award 2017 ist das Projekt RiffReporter. Das genossenschaftlich organisierte Autoren-Kollektiv hat sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Inhalte zu verwerten, Geschäftsmodelle zu testen und eine Community aufzubauen. Die RiffReporter haben die Jury überzeugt, weil sie sehr gezielt innovative nachhaltige Strukturen für Journalismus im digitalen Raum aufbauen.

In diesem Video begründet die Jury ihre Entscheidung:

Hier geht es zur Pressemitteilung.

 
hintergrund gruen.png

ABOUT

 

#Netzwende ist eine Initiative des Journalismus-Thinktanks VOCER, der vom Verein für Medien- und Journalismuskritik (VfMJ) getragen wird. Der 2009 in Berlin gegründete gemeinnützige Verein setzt sich öffentlich kritisch mit dem Mediensystem, seinen Akteuren, Prozessen und Inhalten auseinander und nachhaltig für Innovation im Journalismus ein.

 
 
 
 

VOCER beschäftigt sich mit der Transformation von Medien und Journalismus, aber auch mit grundlegenden Zusammenhängen und Wechselwirkungen von Technologie, Kultur und Gesellschaft. Das VOCER Innovation Medialab hat seit 2013 zahlreiche junge Medienmacher mit Stipendien gefördert, mit denen diese ihre Projekte erfolgreich voranbringen konnten. 2017 startet VOCER die Initiative #Netzwende und wird erstmals den #Netzwende-Award vergeben.

 

Seit 2014 veranstaltet VOCER zusätzlich in Kooperation mit DER SPIEGEL jährlich den VOCER Innovation Day – eine Konferenz, die neue Wege für den Journalismus sucht. Der #Netzwende-Award findet im Rahmen des diesjährigen VID im November statt. 

 
 
 

Die August Schwingenstein Stiftung stiftet einen Teil des Preisgeldes für den #Netzwende-Award. Die Stiftung befasst sich mit der Förderung von Journalismus und Journalisten. Sie engagiert sich für journalistische Netzwerkarbeit, in der Aus- und Fortbildung von Journalisten, in der medienpolitischen Debatte und für offene digitale Strukturen für den vertrieb von Journalismus und Information im allgemeinen.

 

Die Rudolf Augstein Stiftung stiftet einen Teil des Preisgeldes für den #Netzwende-Award. Die nach dem Spiegel-Gründer Rudolf Augstein benannte gemeinnützige Stiftung begann ihre Fördertätigkeit im Jahr 2005. Seither hat sie im journalistischen Bereich mehr als 100 Förderungen mit einem Gesamtvolumen von mehreren Millionen Euro ausgesprochen. Die Stiftung fördert Projekte, die den investigativen Journalismus stärken, die zur Vernetzung von Journalist_innen sowie zur Vielfalt in Redaktionen beitragen oder sich mit neuen Wegen der Vermittlung von Inhalten befassen. Auch die Erprobung neuer Geschäftsmodelle wird unterstützt. Im Bereich der Nachwuchsförderung vergibt die Stiftung Stipendien.

 

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius stiftet einen Teil des Preisgeldes für den #Netzwende-Award. Die private gemeinnützige Stiftung verdankt sich dem Verleger und ZEIT-Mitgründer Gerd Bucerius. Ihr journalistisches Engagement richtet sich insbesondere auf Osteuropa, um dort unabhängige Medien zu stärken. Sie vergibt dazu die Free Media Awards und das Marion Gräfin Dönhoff-Stipendium. Zudem fördert Sie journalistische Fortbildungsangebote und Debatten zu den Entwicklungsperspektiven von Medien und Qualitätsjournalismus.

 

JURY

 

Vorjury

 

Newsletter

 

 

Wo entstehen Probleme in der Folge des digitalen Umbruchs, wo gibt es Lösungen dafür? Im #Netzwende-Newsletter bieten wir Einblicke und beleuchten Entwicklungen und Projekte, die nachhaltig etwas ändern könnten. Außerdem informieren wir natürlich über den aktuellen Stand des #Netzwende-Awards.

Registrieren Sie sich bitte mit Ihrer Mail-Adresse: